Recht & Regulierung

MiCA einfach erklärt

Die EU-Verordnung MiCA verständlich zusammengefasst: Anwendungsbereich, Token-Kategorien, Pflichten der Emittenten und Bedeutung für Österreich.

Aktualisiert 28.7.2026 · 8 Min. Lesezeit

Was regelt MiCA?

Die Verordnung über Märkte für Kryptowerte schafft einen einheitlichen EU-Rahmen für Kryptowerte, die nicht bereits als Finanzinstrumente gelten. Erfasst sind Emission, öffentliches Angebot und Dienstleistungen rund um Kryptowerte.

Eine ausführliche Darstellung findet sich im Beitrag MiCA.

Welche Kategorien unterscheidet MiCA?

Unterschieden werden vermögenswertreferenzierte Token, E-Geld-Token und sonstige Kryptowerte. Wertstabile Varianten sind unter Stablecoins beschrieben.

Tokenisierte Wertpapiere fallen nicht unter MiCA, sondern unter das Kapitalmarktrecht, siehe digitale Wertpapiere.

Welche Pflichten entstehen?

Zentrale Elemente sind ein standardisiertes Whitepaper, Informations- und Marketingvorgaben sowie Zulassungspflichten für Dienstleister.

Die nationale Aufsicht übernimmt in Österreich die FMA, siehe FMA und Tokenisierung.

Häufige Fragen

Nein. Finanzinstrumente, bestimmte NFTs und einzelne Sonderfälle sind ausgenommen.

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