Token-Typen

Tokenisierte Fonds

Was tokenisierte Fondsanteile sind, wie sie sich von klassischen Fonds unterscheiden und welche aufsichtsrechtlichen Fragen in der EU diskutiert werden.

Aktualisiert 28.7.2026 · 7 Min. Lesezeit

Was ist ein tokenisierter Fonds?

Bei einem tokenisierten Fonds werden Anteile an einem Investmentvehikel als digitale Einheiten in einem verteilten Register geführt. Die Fondsstruktur selbst bleibt regulatorisch bestehen.

Der Token ersetzt somit primär die Anteilsverwaltung, nicht die Fondszulassung. Verwandt ist die Struktur mit digitalen Wertpapieren.

Welche Effekte werden diskutiert?

Genannt werden kürzere Abwicklungszeiten, feinere Stückelung und automatisierte Ausschüttungen über Smart Contracts.

Gegenläufig wirken Verwahrfragen, Bewertungszyklen und die begrenzte Zahl an geeigneten Handelsinfrastrukturen.

Regulatorischer Kontext in der EU

Fondsrecht (etwa AIFMD und OGAW) bleibt anwendbar. Ergänzend wirken Pilotregime für DLT-Marktinfrastrukturen sowie, je nach Token-Art, MiCA.

Die Aufsicht in Österreich liegt bei der FMA, siehe FMA und Tokenisierung.

Häufige Fragen

Ja. Beim tokenisierten Fonds ist die Anteilsführung digital, das Portfolio kann klassisch sein. Ein Krypto-Fonds investiert in Kryptowerte.

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